Kardiologie

Echokardiographie (Herzultraschall)

Die Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) gibt wertvolle Informationen über die Pumpleistung des Herzmuskels und die Funktion der vier Herzklappen. Die Größe der Herzhöhlen kann ausgemessen und die dazugehörigen Wanddicken bestimmt werden. Mit allen Ergebnissen zusammen können Aussagen über Herzklappenfehler, die koronare Herzerkrankung (Herzkranzgefäßerkrankung) und andere angeborene oder erworbene Herzmuskelerkrankungen gemacht werden. Die Echokardiographie wird neben der Diagnostik von Herzerkrankungen auch zur Verlaufkontrolle und Therapiesteuerung eingesetzt. Es ist ebenfalls möglich mit der Echokardiographie die herznahen großen Gefäße wie die Hauptschlagader (thorakale Aorta) zu beurteilen.

Fahrradergometrie

Die Fahrradergometrie ist die am häufigsten eingesetzte Belastungsuntersuchung zur Diagnostik einer Herzkranzgefäßverengung. Zusätzlich werden Herzrhythmusstörungen, Puls- und Blutdruckverhalten unter Belastung beurteilt. Die Untersuchung wird jeden Tag mehrfach in der Praxis durchgeführt. Und sie ist unter Beachtung der bekannten Kontraindikationen eine nahezu komplikationsfreie Untersuchung.

Da es sich um einen Belastungstest handelt, sollten sie sportliche Bekleidung sowie festes Schuhwerk tragen. Da Sie bewusst zum Schwitzen gebracht werden, ist das Mitbringen von einem Handtuch zu empfehlen.

Stressechokardiographie

Die Stressechokardiographie läuft wie eine Fahrradergometrie ab und dient demselben Zweck. Zusätzlich wird dabei unter Belastung mittels Echokardiographie (Herzultraschall) das Herz beurteilt. Auf diese Weise können weitere Aussagen über die Funktion des Herzens unter Belastung gewonnen werden. Dieses Verfahren ist genauer aber auch deutlich aufwändiger als die reine Fahrradergometrie. Es wird daher nur bei besonderen Indikationen eingesetzt.

Da es sich um einen Belastungstest handelt, sollten sie sportliche Bekleidung sowie festes Schuhwerk tragen. Da Sie bewusst zum Schwitzen gebracht werden, ist das Mitbringen von einem Handtuch zu empfehlen.

Herzschrittmacher Kontrollen
Defi-Kontrollen

Herzschrittmacher- und Defibrillator-Kontrollen müssen in drei- bis sechsmonatigen Abständen regelmäßig erfolgen. Sollten zwischenzeitlich unklare Herzrhythmusprobleme auftreten, kann auch eine vorzeitige Kontrolle notwendig werden. Eine Herzrhythmusstörung hat zur Implantation (Einpflanzung) eines entsprechenden Gerätes geführt. In den regelmäßigen Kontrollen überprüfen wir die Funktion und die Batterie, um Ihnen zu jeder Zeit einen optimalen Schutz vor der bei Ihnen im Vorfeld diagnostizierten Herzrhythmusstörung bieten zu können. Bitte bringen Sie zu jeder Kontrolle unbedingt Ihren Herzschrittmacher-/Defibrillatorausweis mit.